CHI Genf

Rolex Grand Prix – Zum Finale ein krönender Höhepunkt

Sie haben es geschafft!

Wie könnte man dieses wunderbare Wochenende – mit insgesamt mehr als 43’000 Zuschauern, die die 59. Ausgabe des Concours Hippique International de Genève vor Ort miterlebt haben – besser beenden als mit diesem absolut grandiosen Finale heute Nachmittag im berühmten Palexpo des CHI in Genf? Und man könnte sich wohl keine besseren Sieger vorstellen: Martin Fuchs und sein treuer Clooney 51 gewinnen den Rolex Grand Prix.

Die Parcoursbauer Gérard Lachat und Louis Konickx hatten sich bei der Kurssetzung dieses Rolex Grand Prix erneut selbst übertroffen und präsentierten einen Parcours, der alles beinhaltete: Grosse Oxer, technische Linien und knifflige Kombinationen. Die Iren Michael Pender und Mark McAuley waren die Ersten, die den Kniff fanden, um fehlerfrei zu bleiben. Ihnen gleich taten es die Belgier Jérôme Guery, Pieter Devos und Jos Verlooy sowie Marlon Modolo Zanotelli, Scott Brash und Darragh Kenny. Auf Schweizer Seite war der junge Bryan Balsiger der Erste, der die Tribüne zum Jubeln brachte. Der 22-jährige Neuenburger zeigte, vom Publikum getragen, mit Clouzot de Lassus sein ganzes Talent und erreichte als einer der elf Reiter mit null Fehlern das Stechen. Und auch unsere Welt Nr. 1 und 2 waren bereit für diese grosse Prüfung. Martin Fuchs und Steve Guerdat hatten es im Vorfeld angekündigt: Der Erste wollte sein erstes Major in Genf gewinnen, der Zweite hoffte, seinen Namen zum vierten Mal in der Geschichte des Rolex Grand Prix des CSI5* Genf eintragen zu können.

Martin Fuchs & Clooney 51 Martin Fuchs & Clooney 51

Elf Reiter im Stechen, darunter drei Schweizer, die allesamt den Siegerpokal für sich beanspruchten. Die Iren waren die Ersten, die sich diesem Stechparcours stellen mussten, den man mit viel Tempo zwischen den Hindernissen mit engen Wendungen reiten musste. Viele Optionen hatte man dabei nicht, es «genügte», einfach schnell, sehr schnell zu sein. Jérôme Guery im Sattel von Quel Homme de Hus war der Erste, der ein grossartiges Spektakel zeigte und dem ein fantastischer Doppelnuller in 39'07 Sekunden gelang. Dann folgte der jungen Martin Fuchs, amtierender Europameister, der mit seinem fabelhaften Clooney volles Risiko ging. "Er hat mich im ersten Umlauf viel Konzentration gekostet", erklärte der 27-Jährige. "Aber im Stechen wusste ich, dass ich ihm voll vertrauen und alles versuchen konnte." Das Paar griff voll an und versuchte wo immer möglich noch etwas schneller zu sein. Am Ende waren die beiden Champions fast eine halbe Sekunde schneller und legten damit die Messlatte für die verbleibenden sechs Teilnehmer sehr hoch!

Trotz aller Bemühungen gelang es selbst Steve Guerdat und Albführen's Bianca nicht, sie zu schlagen. Als Scott Brash, der bisher einzige Gewinner des Rolex Grand Slams (2014-15), einritt, wurde es ganz still in der Palexpo-Halle, und bei jeder Zwischenzeitmessung hielt das Publikum den Atem an. Mit gutem Grund, denn der Brite wurde nur um fünf winzige Hundertstel geschlagen! «Ich habe wahrscheinlich ein wenig Zeit auf den letzten Oxer verloren, der Galoppsprung gelang nicht ganz, wie ich es wollte.»

So konnte das euphorische Publikum den ersten Sieg ihres Lieblings Martin Fuchs bei einem Rolex Grand Slam GP feiern, und dies in Genf, also auf seinem Schweizer Heimatboden. «Steve (Guerdat) muss nun, da es den CSI in Zürich nicht mehr gibt, sein Heimturiner ein wenig auch mit mir teilen», lachte er. «Heute Nachmittag auf der obersten Stufe des Podiums stehen zu können, hat eine ganz besondere Bedeutung für mich. Es war ein langer Weg bis hierher, und ich bin sehr stolz auf das, was ich heute erreicht habe. Danke Genf, und danke Clooney.»

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