CHI Genf

Geschichte des CHI Genf

1926

Das erste Internationale Springturnier Genf wird im neu erbauten Palais des Expositions ausgetragen. 85 Reiter und 158 Pferde nehmen teil. 

1927 

Die Schweiz gewinnt den ersten Nationen Preis (Prix des Étendards).

1975 

Der CHI Genf zieht in das Vernets Sports Center um.

1979

Der 25. CHI Genf wird neu strukturiert und sogleich in der Liste der World Cups aufgenommen. Der Brite Nick Skelton mit seinem Pferd Everest Lastic ist der erste Gewinner der Volvo World Cup Etappe in Genf. Das britische Team gewinnt auch den Nationen Preis.

1983

Wie der erste in Genf ausgetragene Nationen Preis ging auch der letzte  Nationen Preis an das Schweizer Team mit Heidi Robbiani (Jessica V), Bruno Candrian (Van Gogh), Thomas Fuchs (Willora Swiss) und Walter Gabathuler (Typhoon). Der Sieger des Welt Cup Grand Prix ist Graziano Mancinelli (I) mit Gitan P.

1985

Ab 1985 konzentriert sich das Interesse auf den Welt Cup. Genf wird zum international anerkannten Springturnier, CSI, erklärt. Somit sind auch die Schwierigkeiten der Organisation eines Nationen Preises ausgeräumt. Der deutsche Franke Sloothaak und Wakrant gewinnt den World Cup Grand Prix vor dem Franzosen Frédéric Cottier auf Flambeau C und dem Schweizer Willi Melliger auf Van Gogh.

1987

Das Turnier bekommt eine neue internationale Bezeichnung namens CSI-W, wobei das ‘W‘ für Welt Cup steht. Der Sieg des Welt Cup GP geht an Paul Schockemöhle (FRG) mit Next Orchidee vor dem Brasilianer Victor Texeira (BRA) mit Larramy und der Australierin Vicky Roycroft mit Apache.

1989

Der 30. CHI findet das letzte Mal im Vernets Sports Center statt. John Whitaker und sein geniales Pferd Milton überfliegen die Hindernisse mit Leichtigkeit und gewinnen den Welt Cup GP vor dem Deutschen Hendrick Snoek (FRG) auf Anatol und dem Spanier Juan Diego Garcia Trevijano (Tirol).

1991

Der 31. CSI-W wird zum ersten Mal im Palexpo ausgetragen, der den größten Hallenreitplatz der Welt beherbergt. Ein neues Organisationskomitee unter dem Vorsitz von Pierre E. Genecand bringt frischen Wind in die Veranstaltung. Der Franzose Philippe Rozier mit Waïti Oscar gewinnen den Welt Cup GP und verweisen Markus Fuchs (2.) und Elmar Gundel (3.) auf die Plätze.

1992

Einmal im Jahr ist Genf der Austragungsort des CSI-W. Die Infrastruktur des Palexpo bietet den Vorteil, alles unter einem Dach zu vereinen, wie z.B. Restaurants, Ausstellerdorf, Paddocks, Ställe und LKW Parkplätze. Der belgische Reiter Philippe Lejeune, der zuletzt eingeladen worden war, und sein Pferd Shogun gewinnen den World Cup GP vor Stefan Lauber auf Lugana II und Lesley McNaught-Mändli auf Revanche.

1993

Die Popularität des CSI-W Genf schlägt sich in den Zuschauerzahlen nieder: 23.000 Besucher kommen in den Palexpo. Der junge und talentierte Brasilianer Rodrigo Pessoa gewinnt mit Loro Piana Special Envoy den Grand Prix Volvo World Cup. Stefan Lauber und Lugana II wird zweiter und Franke Sloothaak mit SP Weihaïwej belegt den dritten Platz.

1994

Der CSI-W Genf landet hinter Dortmund (GER) auf dem zweiten Platz in der Rangliste der besten Hallenturniere. Die Beliebtheit dieser Veranstaltung spiegelt sich in den Besucherzahlen wieder. Die Anzahl der Besucher steigt auf 26.500. Der mit der ‚Wild Card‘ der Genfer Organisatoren gestartete Brite James Fisher auf Bowriver Queens gewinnt den Volvo World Cup GP und schlägt Beat Mändli (SUI) und Michel Robert (FRA).

1996

Im April organisiert Genf zum ersten Mal in der Schweiz das Finale des 18. Volvo World Cup. Mehr als 51.000 Besucher kommen zu diesem Sportereignis. Hugo Simon auf E.T. gewinnt dieses 18. Finale im Stechen vor Willi Melliger auf seinem riesigen Calvaro V. Nach den Olympischen Spielen in Atlanta wählen die internationalen Springreiter Genf als Nummer 1 der weltbesten Hallenturniere. Im Dezember steht Genf erneut auf der Liste des World Cup Kalenders. In einem speziellen Wettkampf treten die beiden Finalisten vom April gegeneinander an. Willi Melliger nimmt bei Hugo Simon Revanche und gewinnt  den Wettkampf. Der World Cup GP geht an den Deutschen Lars Nieberg auf For Pleasure, der sich gegen die Französin Alexandra Ledermann (Rochet M) und seinen Landsmann Franke Sloothaak (SP Corrado) durchsetzt. Gleichzeitig erhalten die Organisatoren die Genehmigung, 1997 eine Station des World Cup Dressur organisieren zu dürfen. Eine Premiere!

1997

Zum ersten Mal trägt Genf den World Cup im Springen und in der Dressur aus. Die Besucher applaudieren den erfolgreichen Reiterinnen. Im Springen gewinnt die Amerikanerin Katie Monahan-Prudent auf Belladonna vor Maria Gretzer mit Feliciano und Urs Fäh auf Jeremia. Beim World Cup Dressur gewinnt die begnadete Deutsche Isabell Werth in der Kür auf Nobilis Amaretto, die ihre ewige Rivalin, die Holländerin Anky van Grunsven (Gestion Bonfire) schlägt. Auf dem dritten Platz ist die Dänin Anne Van Olst auf Dempsey.

1998

Es bleibt dabei, Genf wird auch in Zukunft den World Cup im Springen und in der Dressur austragen. Die Deutsche Isabell Werth auf Antony (FRG) gewinnt erneut den World Cup in der Kür. Bei den Springreitern gewinnt der Ire Trevor Coyle auf Cruising den World Cup GP in einem atemberaubenden Stechen und verweist Francois Mathy Jr auf Fior und Jean-Marc Nicolas auf Vondeen auf die Plätze.

1999

Mit der Einführung der neuen World Cup Regeln können sich nur noch 18 Reiter für den World Cup Springen qualifizieren. Ludger Beerbaum (FRG) gewinnt den Wettbewerb auf Champion du Lys vor Malin Baryard auf Cormint und Thomas Velin auf Carnute. Beim Dressur World Cup gewinnt die Deutsche Ulla Salzgeber auf Rusty, Isabell Werth mit Antony wird zweite und den dritten Platz belegt Coby van Baalen auf Olympic Ferro.

2000

Von den 18 Reitern, die am CCF Private Banking World Cup Grand Prix teilnehmen, hat Rodrigo Pessoa auf Lianos die Nase vorn. Mit einer überragenden Leistung schlägt er Ludo Philippaerts (Otterongo vd Kopshoeve) und Peter Charles (Carnavelley). Ulla Salzgeber (FRG) mit Rusty hat keinen nennenswerten Gegner in der Rolex Kür Grand Prix und gewinnt vor Gonnelien Rothenberger auf Leonardo Da Vinci und Ann-Kathrin Kroth auf Red Liner.

2001

Weltpremiere: Das Finale der Top 10 der Rolex FEI Rankings, das von Rolex und Gandini präsentiert  wird, vereint die besten Reiter der Welt und erfüllt alle Erwartungen. Die Show ist spektakulär und Ludger Beerbaum (FRG) und Goldfever III erhalten Standing Ovations von den Zuschauern. Beerbaum gewinnt vor dem Belgier Ludo Philippaerts (Verelst Otterongo Kopshoe) und Franke Sloothaak auf Gio Granno. Den Grand Prix World Cup CCF Private Banking gewinnt die Schwedin Malin Baryard auf H&M Butterfly Flip. Die Rolex Classics, die am Sonntagnachmittag ausgetragen werden, entscheidet der Engländer Michael Whitaker mit Handel II für sich.

2002

Das von Rolex und Gandini präsentierte Finale der Top 10 findet zum zweiten Mal in Genf statt. Ludger Beerbaum gewinnt den Wettkampf erneut mit Gladdys S. Rodrigo Pessoa auf Baloubet du Rouet ist Sieger des Rolex World Cup Grand Prix. Zum ersten Mal in der Geschichte der Schweiz kommt der World Cup Fahren nach Genf. Zur allgemeinen Überraschung gewinnt der Schweizer Daniel Würgler die Schweizer Etappe dieses neuen Hallen World Cups im Fahrsport.

2003

Das Finale der Top 10 findet zum dritten Mal in Folge in Genf statt und präsentiert die 10 besten Reiter der Welt. Nachdem Ludger Beerbaum diesen Titel bereits zweimal gewonnen hatte, wird er vierter und überläßt den höchsten Podiumsplatz dem Brasilianer Rodrigo Pessoa mit seinem Hengst Baloubet du Rouet. Der Däne Thomas Velin mit Equest Carnute wird mit einem gleichmäßigen Ritt Sieger des Rolex Grand Prix, einer World Cup Qualifikation. Otto Becker mit Dobel’s Cento und Peter Wylde auf Fein Cera platzieren sich auf Rang 2 und 3. Die neue Direktorin des CSI-W Genf ist ab diesem World Cup Sophie Mottu.

2004

Eine Amazone gewinnt das 4. Finale der Top 10 in Genf. Die deutsche Meredith Michaels Beerbaum lässt alle männlichen Kollegen hinter sich und gewinnt das Finale mit Shutterfly vor Rodrigo Pessoa und Marcus Ehning. Der Brasilianer revanchiert sich bereits am nächsten Tag und gewinnt den Rolex FEI World Cup GP auf Baloubet du Rouet. Der Schweizer Steve Guerdat auf Campus ist der Sieger des HSBC Guyerzeller Grand Prix.

2005

Rodrigo Pessoa gewinnt sein zweites Finale der Top 10 auf seinem zuverlässigen Baloubet du Rouet. Das Paar schlägt Marcus Ehning auf Gitania und den Schweizer Markus Fuchs auf Granie. Beim Rolex FEI World Cup GP siegt überraschenderweise der Österreicher Thomas Frühmann mit Sixth Sense und schlägt den Amerikaner Peter Wylde und den Schweizer Beat Mändli. Der Gewinner ist auch beim Grand Prix HSBC Guyerzeller erfolgreich, ein Springen, das für die Qualifikation des FEI World Cups von Bedeutung ist. Thomas Frühmann wird zweiter hinter dem Engländer Robert Smith auf Kalusha.

2006

Im Jahr 2006 haben die Damen und die Schweiz die Nase vorn! Zum zweiten Mal nach 2004 gewinnt die Deutsche Meredith Michaels Beerbaum das Finale der Top 10 auf Shutterfly. Der Rolex FEI World Cup wird zum ersten Mal von einem Schweizer gewonnen – Steve Guerdat auf Jalisca Solier. Welche Begeisterung in der Halle! Die Schweizer Etappe des World Cup Fahren gewinnt der routinierte Holländer Ysbrand Chardon vor dem Franzosen Benjamin Aillaud.

2007

Eine Amazone löst die Andere beim Finale der Top10 ab: Die Irin Jessica Kürten mit Libertina reitet als Schnellste vor Beat Mändli auf Ideo du Thot, der Überraschungskandidat, der seinen Landsmann Markus Fuchs ersetzte und Ludger Beerbaum (FRG) auf Couleur Rubin. Beim Rolex FEI World Cup™ revanchiert sich Ludger Beerbaum mit seinem vielversprechenden Wallach All Inclusive. Beim Grand Prix A. Egger Brewery, einer Qualifikation für den FEI World Cup™ Fahren, glänzt der Holländer Marc Weusthof als geschicktester der sechs Fahrer und gewinnt in der größten Hallenarena der Welt.

2008

Der CHI-W Genf begrüßt eine Neuheit: der erste ‚Défi des Champions®‘, eine Prüfung für die Champions, die von den Organisatoren ins Leben gerufen wurde. In dieser Prüfung starten die letzten Sieger der Olympischen Spiele, der Welt- und Europameisterschaften sowie die Finalisten des Rolex FEI World Cup™ und des Finales der Top 10. Mehrere Reiter erhalten ihren Platz auf Grund guter Leistungen bei den Hauptprüfungen dieser Serie. Gibt es einen passenderen Kandidaten, um diese Premiere zu gewinnen, als den Publikumsliebling, den Schweizer Steve Guerdat auf Tresor? Er steht an erster Stelle vor dem Franzosen Timothée Anciaume (Lamm de Fletan).  Meredith Michaels Beerbaum erreicht den dritten Platz mit Le Mans. Ehrengast dieser Veranstaltung ist Olympia Champion Eric Lamaze, der sich im Rolex FEI World Cup GP gegen Steve Guerdat auf Jalisca Solier behauptet. Die deutsche Amazone Meredith Michaels Beerbaum ist mit ihrem charismatischen Shutterfly dritte. Der Grand Prix Credit Suisse geht an die amerikanische Mannschafts-Olympiasiegerin Laura Kraut auf Miss Independent. Beim Fahrsport setzt sich der Australier Boyd Exell im World Cup Grand Prix Egger durch. Er siegte auch im Finale von Göteborg. Der zweite Platz geht an den Franzosen Thibault Coudry, der dritte Platz an den Schweizer Daniel Würgler. Es herrscht Partystimmung, denn der CHI-W Genf ist zum vierten Mal zum besten Hallenturnier der Welt gewählt worden und erhält den Preis zusammen mit seinen freiwilligen Helfern auf dem Turnierplatz.

2009

Der CSI-W Genf wird zum CHI-W Genf.

2010

Für den Concours Hippique International Genf ist 2010 ein besonders emotionales Jahr. Denn nach 1996 trägt der CHI-W Genf vom 14. – 18. April 2010 nicht nur zum zweiten Mal in seiner Geschichte das Finale des Rolex FEI World Cups aus, sondern auch zum ersten Mal das Finale des World Cups Fahren. Der geniale deutsche Springreiter Marcus Ehning (Plot Blue und Noltes Küchengirl) gewinnt den Rolex FEI World Cup und schlägt seinen Teamkollegen Ludger Beerbaum (Gotha), der sich den zweiten Platz mit dem Schweizer Pius Schwizer (Ulysse X und Carlina) teilt.
Beim Fahren geht der Titel wieder an Boyd Exell. Unvergessliche Momente haben sich für immer in unserem Gedächtnis eingeprägt.
Und großartigen Sport gibt es noch einmal weniger als 8 Monate später, und zwar vom 9. bis 12. Dezember, wenn der CHI-W Genf sein 50. Jubiläum feiert und zum 10. Mal das Finale der Top 10 des Rolex IJRC (International Jumping Riders Club) austrägt. Dieses Mal gewinnt Steve Guerdat, unbestreitbar der Liebling des Genfer Publikums, im Sattel seiner treuen Stute Jalisca Solier. Er verweist den Iren Denis Lynch, der hier sein erstes Top 10 Finale bestreitet, und den Olympiagewinner Eric Lamaze mit Hickstead auf die Plätze. Den Grand Prix des Rolex FEI World Cups gewinnt der Franzose Kevin Staut (Silvana de Hus), die momentane Nummer 1 der Welt, der noch niemals zuvor eine ähnliche Prüfung in seiner Karriere gewonnen hat. Boyd Exell sorgt erneut für Schlagzeilen, indem er seine Überlegenheit beim World Cup Fahren demonstriert. Mit der Rückkehr des Prix des Étendards wird jeder im Rahmen einer besonderen Abendveranstaltung zurück in die Vergangenheit versetzt. Beim Prix des Étendards handelt es sich um eine Springprüfung, bei der zahlreiche Reiter das Publikum unterhalten, wie z.B. Kevin Staut und Pénélope Leprévost bei einem Pas-de-Deux, Steve Guerdat, der mit einem Esel springt, Eric Lamaze, der ein Shetland Pony fährt oder Markus Fuchs, der als Clown verkleidet seinem Bruder Thomas eine Dressurstunde gibt. Der 50. CHI-W – eine gelungene Symbiose von Sport und Unterhaltung!

2011

Am Ende der Défi des Champions™ Prüfung ertönt wieder die Schweizer Nationalhymne. Diese Prüfung ist zu 100% ‘Made in Geneva‘ und vereint die letzten drei Europameister, Weltmeister, Olympiasieger sowie die letzten drei Sieger des FEI Rolex World Cup Finales, der Top 10 des Rolex IJRC und der Rolex World Cup Grand Prix in Genf. Diese Champions treten gegen Reiter an, die sich in Prüfungen der vorhergehenden Tage im Palexpo qualifiziert haben.
Bei der Premiere der Défi des Champions™ Prüfung  im Jahre 2008 gewann Steve Guerdat mit Trésor. Dieses Jahr freut sich Pius Schwizer über den Pokal. Der Springreiter aus Luzern beeindruckt mit seinem Pferd Ulysse und verweist die elegante Französin Pénélope Leprévost (Maestro de la Loge) und den Kanadier Eric Lamaze (Herald) auf die Plätze. Am Sonntag gewinnt der Brasilianer Alvaro Miranda im Sattel seines überragenden AD Ashleigh Drossel Dan in einem spannenden Stechen den Rolex FEI World Cup Grand Prix. Dies ist Alvaro Miranda’s Premiere in Genf. Den zweiten Platz belegt der amtierende Europameister Rolf-Göran Bengtsson gefolgt von Patrice Delaveau und Steve Guerdat. Zwei Tage zuvor entschied der aus dem Jura stammende Steve Guerdat den Credit Suisse Grand Prix mit Nasa bereits für sich. Dies war die erste Grand Prix Teilnahme für das Paar! Zu erwähnen sind auch die hervorragenden Ergebnisse von Werner Muff, dem erfolgreichsten Reiter des 51. CHI-W.

2012

Im Rahmen des 52. CHI-W Genf wird auch wieder das Finale der Top 10 des Rolex IJRC ausgetragen. In dieser Prüfung treffen die 10 besten Reiter der Welt aufeinander. Nach zwei spannenden Umläufen geht der Sieg erneut an den Deutschen Christian Ahlmann auf Taloubet Z, der unmittelbar danach die Nummer 1 der Welt wird. Edwina Tops-Alexander besteigt das Siegerpodest auf Platz 2. Sie sitzt im Sattel des herausragenden Itôt du Château. Den dritten Platz belegt Kevin Staut mit Silvana. Beim Rolex World Cup Grand Prix am Sonntag revanchiert sich die Australierin Edwina Tops-Alexander, indem sie mit Itôt du Château den Sieg nach Hause reitet. Auf Platz zwei kommt der dominierende Springreiter der Hallensaison, der Spanier Sergio Alvarez Moya mit seinem genialen Pferd Carlo. Der deutsche Hans-Dieter Dreher wird auf Magnus Romeo dritter. Was die Schweizer betrifft, belegt Steve Guerdat mit Nino des Buissonnets, der  vor vier Monaten Olympiasieger wurde, auf Grund eines unglücklichen Zeitfehlers den 9. Platz.
Zum ersten Mal im Programm des CHI-W Genf ist der Credit Suisse Geneva Classic, der für die Weltrangliste zählt. Der Vorjahressieger des World Cup im Genfer Palexpo Alvaro de Miranda mit AD Ashleigh Drossel Dan gewinnt in diesem Jahr den Credit Suisse Geneva Classic. Der erfolgreichste Springreiter des CHI-W 2012 ist der Amerikaner Richard Spooner, der auf Cristallo den Credit Suisse Grand Prix für sich entscheidet.

26. April 2013

Am 26. April 2013 beginnt eine neue Ära des Springreitens. An diesem Tag wird der Rolex Grand Slam ins Leben gerufen. Dieses neue Konzept verbindet drei der prestigeträchtigsten Events der Welt: Aachen (GER), Calgary/Spruce Meadows (CAN) und Genf (SUI). Tradition und Leidenschaft ist das Motto des Rolex Grand Slams, der mit dem Grand Slam im Tennis oder Golf verglichen werden kann. Der Reiter, der in allen drei Grand Prix des Rolex Grand Slams siegt, gewinnt eine Million Euro. 500.000 Euro gibt es für den Sieger von zwei aufeinanderfolgenden Grand Prix Siegen und 250.000 Euro für zwei Siege während eines Zyklus.

2013

2013 fand der Concours Hippique International in Genf zum ersten Mal unter der Flagge des Rolex Grand Slam of Show Jumping statt. Der Rolex Grand Slam of Show Jumping vereint den CHIO Aachen, den CSIO Calgary, Spruce Meadows und den CHI Genf. Der Sieg des ersten Grand Slams, der in Genf augetragen wurde, ging an den Lokalmatador und Olympiasieger Steve Guerdat mit Nino des Buissonnets. Der im Jura geborene Reiter gewann vor dem Weltranglistenersten Scott Brash (Hello Sanctos) aus England und dem Franzosen Simon Delestre (Qlassic Bois Margot). Beim 53. CHI Genf fand auch zum dritten Mal die Champions Challenge© statt, die von Rolex präsentiert wird. Nach den Schweizer Siegen im Jahr 2008 (Steve Guerdat mit Trésor) und im Jahr 2011 (Pius Schwizer mit Ulysse) wurde dieses Mal die amerikanische Hymne gespielt, da der US Reiter Kent Farrington mit Blue Angel diese Prüfung gewann. Am Abend zuvor hatte Kent Farrington bereits sein Talent unter Beweis gestellt und den Credit Suisse Grand Prix auf Willow gewonnen. Hans-Dieter Dreher und Colore waren die Sieger der Hauptprüfung am Donnerstag. Beim Fahren gewann Boyd Exell zum sechsten Mal in Folge den Geneva Cup. Der Schweizer Meister Jérôme Voutaz belegte mit seinen Franches-Montagnes Pferden den vierten Platz. Als bester Reiter der Veranstaltung wurde der Franzose Aymeric de Ponnat ausgezeichnet, der vier Tage lang reiterliche Höchstleistungen zeigte. Die Verabschiedungszeremonie für Jalisca Sollier, Steve Guerdat’s Ausnahme-Stute, fand am Samstagabend statt. Diese Feier war auch ein sehr emotionaler Moment der Veranstaltung. Die Aufführungen der Garde Républicaine Française waren ein weiteres Highlight des CHI Genf 2013. Zum ersten Mal in der Geschichte des CHI Genf kamen 2013 mehr als 40.000 Besucher zu diesem Reitsport Event (trotz den World Cup Finals 2010).

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