CHI Genf

Geschichte des World Cup Fahren

Gründung

Nach den Erfolgen des World Cup Springen (seit 1978) und des World Cup Dressur (seit 1985) wurde der erste World Cup im Fahren im Jahre 2001 ins Leben gerufen. Im Jahr 2000 bewertete eine Expertenkommission nach ausführlichen Untersuchungen die Zukunft des Fahrsports unter Kommunikation-, Marketing- und Werbeaspekten. Dies führte zum ersten Hallen World Cup der Vierspänner im November 2001. Der Schweizer Journalist Max Amman war auch der Initiator dieses neuen Projektes.

Die räumliche Einschränkung bei einer normalen Hallenveranstaltung, wie z.B. eine Sportarena oder Ausstellungsgelände, führte zur Festsetzung einer speziellen Regel für den FEI World Cup Fahren. Es gibt keine Dressur und die Teilprüfungen des Marathons und des Hindernisfahrens werden in einem Kurs kombiniert.

Vier Jahre ohne Finale

Während der ersten vier Jahre gab es im Fahrsport kein echtes Finale. Sieger wurde der Fahrer, der während der Saison die meisten Punkte erreicht hatte.

Bei der ersten Saison des World Cup Fahren 2001/2002  gab es acht Etappen: Stuttgart und Dortmund in Deutschland, Amsterdam und ´s-Hertogenbosch in Holland, Stockholm und Göteborg in Schweden, Mechelen in Belgien und Bordeaux in Frankreich. Der Deutsche Michael Freund war der erste World Cup Sieger nach Punkten.

Während der zweiten Saison, 2002/2003, qualifizierten sich die besten fünf Fahrer nach acht Prüfungen für einen neunten Wettkampf in Göteborg. Vigo, Genf und Leipzig kamen beim World Cup Fahren in dieser Saison hinzu. Michael Freund wurde erneut World Cup Champion.

In der dritten Saison, 2003/2004 gab es acht Stationen im World Cup Fahren, wobei zwei Wettkämpfe in Vigo stattfanden, da Bordeaux abgesagt wurde. Michael Freund wurde zum dritten Mal World Cup Champion in Folge.

In der vierten Saison, 2004/2005, standen sieben Wettkämpfe im Kalender. Michael Freund und der Holländer Ysbrand Chardon teilten sich den ersten Platz. Dieses Ergebnis veranlasste die Veranstalter, ein echtes Finale vergleichbar mit dem im Springsport  ins Leben zu rufen.

2006 Große Premiere

2006 war das erste Jahr, in dem ein solches Finale organisiert wurde. Es fand in Göteborg statt. Ysbrand Chardon gewann vor Michael Freund. Der dritte Platz ging an den Schweizer Werner Ulrich, der damit die erste Medaille für die Schweiz holte. Das Finale 2007 in Göteborg gewann erneut Michael Freund. Nach diesem fünften Sieg beendete er seine Karriere.

2008 fand das World Cup Finale Fahren zum ersten Mal in Leipzig, Deutschland statt. Christoph Sandmann (GER), der mit einer Wild Card an den Start ging, wurde zum ersten Mal World Cup Champion. In 2009 gab es in Göteborg zum ersten Mal einen nicht europäischen Sieger. Der Australier Boyd Exell wurde World Cup Champion vor dem Holländer Ysbrand Chardon.

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